Feste und Märkte

Die Creußener Feste und Märkte haben wie hier für Sie zusammengestellt.

Foto: Stadt Creußen

Seit fast dreißig Jahren begeistert der Creußener Ostermarkt seine Besucher. 

Am 4. Wochenende vor Ostern lädt die Volkshochschule Creußen zum Markt ins Alte Rathaus. Dort stellen dann 25 ausgewählte Künstler und Kunsthandwerker aus der Region ihre bemalten, gravierten, marmorierten und beklebten Ostereier, Schmuck, Karten, Glaskunst, Floristik, Töpferarbeiten und vieles mehr aus. Für das leibliche Wohl wird ebenfalls gesorgt: mit selbtgebackenen Torten und Kuchen, Apfelküchle, Crèpes und anderen Leckereien. 

Initiatorin dieses weit über die Grenzen der Verwaltungsgemeinschaft Creußen bekannten Events ist Gisela Wirth-Baier, die auch Inhaberin der „Bunten Truhe”, einem Geschäft für Bastelzubehör, Künstlermalbedarf und Geschenkartikeln in Creußen, ist. 

Foto: Stadt Creußen

Der Internationale Töpfermarkt in Creußen erinnert an die alte Tradition des Keramikhandwerkes in Creußen, das im 17. und 18. Jahrhundert mit der Herstellung der Creußener Steinzeuggeschirre seinen Höhepunkt fand. Jedes Jahr am 2. Sonntag im Juli bietet der Internationale Töpfermarkt am Creußener Marktplatz seinen Besuchern, meist in der Zeit von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr, hochwertige Keramikware. Meisterbetriebe aus ganz Europa bieten selbstgefertigte Keramik vom Alltagsgeschirr bis hin zur modernen Kunst.

Für Qualität, Originalität und Funktionsfähigkeit sorgt die Auswahl der Werkstätten nach strengen Kriterien des Meisterprüfungszeugnisses und den Bestimmungen der Handwerksrolle. Besucher und Verbraucher können einen hohen Standard des Keramikhandwerkes erwarten, dem Creußen mit seinem Krügemuseum und der Tradition der Steinzeugherstellung verpflichtet ist.

2018 feierten wir unseren bereits 20. Markt. Zu diesem besonderen Anlass stattete uns auch das Team von TV Oberfranken einen Besuch ab. Den Beitrag, welcher in der Sendung "Oberfranken Aktuell" gezeigt wurde, können Sie auch hier nochmal anschauen: Beitrag von TV Oberfranken

Foto: Stadt Creußen

Die Geschichte dieses Festes geht weit ins Mittelalter zurück. Papst Gregor IV. (827 – 844) richtete es zu Ehren seines berühmten Vorgängers, Papst Gregor I., dem Schutzpatron der Jugend und der Schulen, im Jahre 830 als Schulfest ein.
Ursprünglich wurde es am 12. März, dem Todes- und Gedenktag Gregors I. abgehalten.

In Creußen wird dieses Fest (nachweislich) seit dem 17. Jahrhundert gefeiert.
Anfang des 20. Jahrhunderts legte man den Tag des heiligen Gregorius wegen der günstigeren Wetterverhältnisse auf einen Dienstag oder Mittwoch nach Pfingsten. Die fein herausgeputzten Kinder zogen dann singend und tanzend durch die Straßen und erhielten dafür von den Bürgern Geld, das sich Schüler und Lehrer teilten. Auch Spiele wie Wurstschnappen und Baumstammklettern wurden durchgeführt. Anschließend ging‘s auf der „Tanzbruck“ weiter. Am Abend feierten die Erwachsenen mit ihren Gästen in den umliegenden Wirtshäusern. Heute wird das Gregorifest in Creußen alle 2 Jahre (Jahre mit gerader Zahl am Ende) am letzten Wochenende vor den Sommerferien abgehalten. Es dauert 4 Tage und beginnt mit dem Bieranstich am Freitagabend im Festzelt auf dem Heziloplatz. Am Samstag ziehen Ehrengäste und die Schulklassen mir ihren Lehrkräften in einem von zahlreichen Schaulustigen begleiteten, traditionellen Umzug zum Marktplatz. Die Mädchen tragen dabei Blumenkränze und -bögen, die Buben schwenken Fahnen. Nach der Begrüßung durch den Bürgermeister führen die Kinder Darbietungen auf. Der Nachmittag endet mit dem „Abschneiden“ für die Kleinen.
Am Sonntag gibt’s traditionell Spiele wie Eierlaufen, Sackhüpfen, Bratwurstschnappen und Baumklettern. Als Höhepunkt gilt der „Hahnenschlag“: Wer mit verbundenen Augen und einem Birkenstock bewaffnet, einen Tontopf zerschlägt, gewinnt einen Gockelhahn.

Das Creußener Gregorifest ist ein gewachsenes Heimatfest, das im Bewusstsein vieler ehemaliger Bürger tief verwurzelt ist und bis heute lebendig geblieben ist.c

Jährlich findet an einem Samstag im Oktober der Creußener Fischmarkt auf dem großen Zimmerplatz an der B2 statt. In der Zeit von 10 Uhr bis 14 Uhr werden dort u. a. Lebendfische wie Karpfen, Hechte, Schleien etc. angeboten. Der Kunde kann sich vor Ort den gewünschten Fisch aussuchen. Dieser wird dann von den Teichwirten geschlachtet und küchenfertig zubereitet. Es werden aber auch kulinarische Genüsse, wie geräucherte oder gegrillte Makrelen, geräucherte Karpfen, marinierte Heringe und geräucherter Backstakäs, sowie andere Fischspezialitäten zum Probieren einladen. Das Angebot wird mit fränkischen Produkten aus der Region, sowie durch das reichhaltige Angebot des Bauernmarktes, abgerundet. Schnäpse aus oberfränkischen Brennereien sowie Natursaft von Streuobstwiesen und Honig lassen das Besucherherz höher schlagen. Auch das Fischerheim ist geöffnet und lädt zum Verweilen ein.

Foto: Stadt Creußen

Die Fränkische Hausflurweihnacht wird jedes Jahr am Wochenende des ersten Advents gefeiert. Dabei werden verschiedene Hausflure in der historischen Altstadt geöffnet. Die liebevoll geschmückten Flure und weihnachtlichen Stände im Freien sowie im Alten Rathaus bieten ein vielfältiges Angebot. Ein adventliches Rahmenprogramm rundet die bsondere Atmosphäre der "Fränkischen Hausflurweihnacht" in Creußen

Foto: Stadt Creußen

Alle 2 Jahre (ungerade Jahre) wird Creußens Altstadt am letzten Wochenende vor den Sommerferien zur Feier-Meile! Denn dann wird das Altstadtfest gefeiert!

2019 fand zum ersten Mal im Rahmen eines historischen Altstadtfestes ein Mittelaltermarkt mit Lagerleben statt. Der Markt soll in Zukunft mit dem herkömmlichen Altstadtfest im Wechsel - somit also alle 4 Jahre - stattfinden.