Historische Gebäude

Das Amschlerhaus ist ein Anbau aus dem 18. Jahrundert und diente ursprünglich als Wohnung für den Amtsdiener. Das Rathaus selbst wurde um 1360 erbaut und im Hussitenkrieg 1430 zerstört. Beim Wiederaufbau von 1474 bis 1477 wurden die Fleischbänke integriert. An der Giebelseite ist das Wappen der Hohenzollern angebracht.

Am Alten Rathaus 6
95473 Creußen

Die „Gruft“ und der darüberliegende Chor der Kirche stammen aus dem 15. Jahrhundert. Kreuzgewölbe und spätgotische Maßwerkfenster zeugen davon. Die Gruft diente eventuell als Gebeinlege; ab dem 18. Jahrhundert dann als Durchgang zum Friedhof.

Das Hintere Tor war der Hauptzugang in die Stadt aus Richtung Bayreuth kommend.

Auf hohem Felsen aufragend hat man von diesem im 15. Jahrhundert (nach dem Husitenkrieg) erbauten Wehrturm eine schöne, – im wahrsten Sinne des Wortes – fürstliche Aussicht.

Besichtigung nach Voranmeldung möglich!

Das Brauhaus wurde 1803 von der Stadt gebaut. Sie stellte auch den Braumeister ein, der für 24 Gaststätten gegen Bezahlung des „Kesselgeldes“ das Bier braute. 1920 gründeten 16 Wirte die Kommunbrauervereinigung und mieteten das Brauhaus. Mit dem Ende der großen Vieh- und Schweinemärkte und durch die Konkurrenz von Großbrauereien ging der Absatz so stark zurück, daß 1957 das Bierbrauen eingestellt und das Brauhaus stillgelegt wurde.

Heute dient es der evangelischen Kirchengemeinde als Gemeindehaus.

Das Haus diente urprünglich dem Scharfrichter/Henker als Wohnung. Bis heute ist es mit dem sog. Staupbesen (auch Henkerskeule genannt) gekennzeichnet. 1770 wurde das Haus erneuert und behebergte den Nachtwächter und einen Amtsdiener samt Familien. Heute beherbergt es das Krügemuseum der Stadt Creußen.

Seinen Namen hat der Spielberg vom germanischem Wort „spell“ = sprechen. Hier wurde Recht gesprochen. Mit der Verleihung des Stadtrechtes durch Kaiser Karl IV. im Jahr 1358 an den damaligen Stadtherrn, den Burggrafen Friedrich von Nürnberg erhielt Creußen auch die hohe Gerichtsbarkeit.