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Vollzug des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) - Ortsteil Neuhaidhof

Antrag auf Erteilung einer gehobenen wasserrechtlichen Erlaubnis nach § 15 WHG für das Einleiten von Niederschlagswasser in einen namenlosen Graben zum Schliefergraben im Ortsteil Neuhaidhof durch die Stadt Creußen

 

Zweck des Vorhabens ist es, im Bereich des Ortsteils Neuhaidhof eine ordnungsgemäße Regen- und Abwasserbehandlung herzustellen bzw. zu betreiben. Durch Neuhaidhof führt die Staatsstraße St 2120, die aufgrund ihres maroden Zustands im Bereich der etwa 500 m langen Ortsdurchfahrt grundlegend saniert werden soll. Der bestehende Mischwasserkanal wurde in der Vorplanung vom 30.05.2016 bereits auf bauliche und hydraulische Mängel hin untersucht. Durch den Bau eines gesonderten Regenwasserkanals würde die hydraulische Überlastung im Ortsbereich entfallen und eine erhebliche, nachhaltige Entlastung des weiterführenden Hauptsammlers in Richtung Althaidhof und durch Althaidhof hindurch entstehen.

 

Das Vorhaben umfasst eine Gewässerbenutzung nach § 9 WHG. Für diese Maßnahme ist die Erteilung einer gehobenen Erlaubnis nach § 15 WHG beantrag worden.

 

Pläne und Beilagen, aus denen sich Art und Umfang des Vorhabens ergeben, liegen während der allgemeinen Dienststunden im Rathaus der Stadt Creußen (VG Creußen), Bahnhofstr. 11, 95473 Creußen, Zimmer Nr. 22 zur Einsichtnahme aus. Die Auslegungsfrist beginnt am 4. Mai 2018 und endet am 8. Juni 2018. 

 

Einwendungen oder Stellungnahmen von Vereinigungen gem. Art. 73 Abs. 4 Satz 5 BayVwVfG gegen das Vorhaben können bis zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist schriftlich oder zur Niederschrift in der Verwaltungsgemeinschaft Creußen oder dem Landratsamt Bayreuth, Markgrafenallee 5, 95448 Bayreuth, Zimmer Nr. 232 erhoben werden. 

 

 

Es wird darauf hingewiesen,

  • dass die erhobenen Einwendungen in einem Erörterungstermin, der mindestens eine Woche vorher ortsüblich bekannt gemacht wird, behandelt werden;

  • dass bei Ausbleiben eines Beteiligten in dem Erörterungstermin ohne ihn verhandelt werden kann; 

  • dass

- die Personen, die Einwendungen erhoben haben, oder die Vereinigungen, die Stellungnahmen abgegeben haben, von einem Erörterungstermin durch öffentliche Bekanntmachung benachrichtigt werden können, 

- die Zustellung der Entscheidung über die Einwendungen durch öffentliche Bekanntmachung ersetzt werden kann,

 

wenn mehr als 50 Benachrichtigungen oder Zustellungen vorzunehmen sind. 

 

 

Die Planunterlagen finden Sie im Download (sh. unten). 

Maßgeblich ist jedoch der Inhalt der zur Einsicht ausgelegten Unterlagen.

 

Stadt Creußen, 27. April 2018

M. Dannhäußer

Erster Bürgermeister